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Vereinschronik 1953 - 2003

Bei einer fröhlichen Polterabendstimmung im Hause Johann Brüser wurde 1953 der Quartettverein „Harmonie" Dörnscheid gegründet.

Gründungsmitglieder und gleichzeitig erste aktive Sänger waren laut Gründungsprotokoll :

 

Anton Solbach

Bernhard Schumacher

Otto Wicker Karl-Heinz Fischer

Aloys Schumacher Heinrich Meurer

Paul Brüser Otto Meurer

Hubert Brüser

 

Als Gast war Leo Schumacher, 1. Vorsitzender der Kölner Sänger-gilde anwesend.

Die Freude am Gesang, die Pflege der Geselligkeit und Dorf-gemeinschaft sowie der Gesang zur Ehre Gottes sollten Sinn und Aufgabe des Vereins sein.

Der erste Vorstand setzte sich aus folgenden Personen zusammen:

 

1. Vorsitzender: Anton Solbach

Schriftführer: Aloys Schumacher, ab 1953 Walter Hombach

Kassierer: Bernhard Schumacher

Notenwart: Hubert Brüser

Chorleiter: Hubert Hilchenbach, Wenden

 

An den ersten Chorproben nahmen Sänger aus Dörnscheid, Römershagen, Döingen und Rothemühle teil. Als Probelokal diente ein Raum im Rohbau von Heinrich Meurer. Nach dessen Wohnungseinzug stand uns die Autogarage vom 1. Vorsitzenden Anton Solbach zur Verfügung.

1954 wurde auf dem Grundstück „Brüser" ein Sängerheim unter der Bezeichnung „Kleintierstall" in Eigenleistung errichtet. Nach kurzen Zeiträumen zeigte sich der Chor auch schon der Öffentlichkeit: Weihnachten 1953 in der Kirche Römershagen, Freundschaftssingen (Kirchveischede-Betzdorf), Schützenfest, Familienfest, Einweihung Krieger-Ehrenmal Heid.

1956 starb unser Ehrenmitglied Pfarrer Trimborn, ein Freund und Gönner unseres Vereins.

1959 bemühten sich einige Vorstände der Männergesangvereine im Amte Wenden um den Zusammenschluß aller Gesangvereine in eine Chor- oder Sängerschaft. Laut Beschluß vom 08.02.1960 wurde diese Chorgemeinschaft mit 8 Männerchören Wirklichkeit. Der Quarttett-verein „Harmonie" Dörnscheid wurde mit der Gestaltung des 1. Chorfestes am 14./15. Mai 1960 in Verbindung mit der Fahnenweihe beauftragt:

Beschluß:

Jedes Jahr findet innerhalb der acht Vereine des Amtes Wenden ein Freundschaftssingen statt, an dem sich alle Vereine beteiligen. Als erster Verein hält im Jahre 1960 der MGV Dörnscheid das Freundschaftssingen ab, verbunden mit der Fahnenweihe.

Anläßlich des 40-jährigen Jubiläums findet 1961 das Freundschaftssingen in Ottfingen beim MGV „Frohsinn" statt. 1962 hat der MGV „Sangeslust" Hünsborn sein 85-jähriges Bestehen und bekommt aus diesem Grunde das Freundschaftssingen . Die weitere Reihenfolge dieser Veranstaltungen wird in den jährliche jeweils im Monat November stattfindenden Vorstandsbesprechungen der Vereine festgelegt.

Im Jahre 1960 findet diese Besprechung am 26.11. in Dörnscheid statt.

Derjenige Verein, der sein Fest gefeiert hat, übernimmt die Einladung an die Vorstände für die nächste Versammlung und leitet diese Versammlung.

Entschließt sich ein Verein, anstatt eines Freundschaftssingen einen Wettstreit abzuhalten, so ist es jedem Verein freigestellt, sich an dem Festkommers oder am Wettstreit zu beteiligen. Bei einer Teilnahme am Wettstreit unterwirft er sich den Wettstreitbedingungen des festgebenden Vereins.

Der Sängerbeitrag zur Teilnahme am Freundschaftssingen wird einstimmig auf DM 1,50 je Sänger festgelegt. Schwankungen in der derzeitigen Mitgliederzahl der einzelnen Vereine werden bei Bezahlung des Festbeitrages bis zu 10 % toleriert.

Dieser Beschluß kann in jeder Jahreshauptversammlung der Vorstände revidiert werden.

Wenden, den 30.01.1960

Die Vereinsfahne wurde von Benediktinerinnen im Kloster zu Bonn handgestickt. Das Bild der Pfarrkirche St. Marien Römershagen auf der einen Seite der Fahne soll die Verbundenheit mit der Kirche bekräftigen.

Zum ersten Chorfest der Sängergemeinschaft zeigte sich unser Chor als gekonnter Gastgeber. Auch der bunte Festzug durch das geschmückte, kleine Dorf sah eine zahlreiche Kulisse im ansonsten ruhegewohnten Dörnscheid.

Weitere Chorfeste fanden am

11./12 Mai 1968

08./09. Mai 1976

09./10./11. Mai 1986

09.-11.Mai 1997

in Dörnscheid statt.

Im Jahresablauf reihten sich zahlreiche Auftritte bei Freund-schaftssingen, Ständchen u.a. aneinander und schafften so eine feste Gemeinschaft, die auch Schicksalsschläge überstand. Am 28.10.1969 starb unser 1. Vorsitzender Anton Solbach im Alter von 58 Jahren. Dieser Verlust traf uns schwer. Anton Solbach vertrat die Intersessen unseres kleinen Vereins und so hatte er sich in den Jahren seiner Tätigkeit als einer der Größten erwiesen. Bei allen Sanges-freunden werden seine Bemühungen um den Chorgesang in guter Erinnerung bleiben.

In der Jahreshauptversammlung 1969 wurde mit einem jungen Führungsteam die Bestandsfähigkeit des Vereins gesichert:

1. Vorsitzender: Manfred Meurer

2. Vorsitzender: Friedhelm Montabon

Schriftführer: Walter Hombach

Kassierer: Alfred Hesse und Johannes Wulf

Notenwart Hubert Brüser

Seit 1973 feiern wir alljährlich im Februar unsere gemeinsame Winterfeier mit dem Schützenverein Römershagen. Am 1. Wochenende im August veranstalten wir das Waldfest jetzt das Dorffest. Darüber hinaus gestaltet oder organisiert man im Oktober das Erntedank bzw. Jacobi-Fest, sowie im Dezember ein vorweihnachtliches Konzert in der Pfarrkirche.

1975 errichtete die Familie Otto Meurer eine Gastwirtschaft. Für uns ein willkommender Anlaß, unser bisheriges Vereinshaus aufzugeben und ab sofort im Gasthof proben zu können, unserem neuen Probelokal.

1978 konnten wir unser 25-jähriges Bestehen im Festzelt in Dörnscheid feiern.

Im Jahre 1975 nahm Dörnscheid am Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden" erstmals teil, an dessen Vorbereitungen sich auch der Verein beteiligte. Getreu der Aufgabe unseres Vereins „Pflege der Dorfgemeinschaft" laut Gründungsprotokoll packten alle Sänger mit an. Der Wettbewerb endete 1979 mit der Verleihung der Goldmedaille auf Landesebene.

Mehrere erfolgreiche Wettstreite und Wertungssingen prägten die 80iger Jahre, deren Höhepunkt die 650 Jahrfeier der Ortschaft Dörnscheid im August 1988 war.

1990 veranstaltete der MGV gemeinsam mit dem Musikzug der Feuerwehr Wenden ein Orchester und Chorkonzert in der Schützenhalle Römershagen anläßlich des Besuchs der Musikanten und Sänger aus Dingelstädt (ehemals DDR), der Partnerstadt der Gemeinde Wenden.

Es war gleichzeitig unser letzter großer Auftritt mit unserem langjährigen Chorleiter Kunibert Koch, der 1992 auf eigenen Wunsch unseren Chor verließ. 24 Jahre hat er unseren Chor geleitet, so daß wir ihm für seine herausragende Arbeit zu großem Dank verpflichtet sind. Unsere guten Wünsche begleiten ihn in der Zukunft.

Das Amt des Chorleiters übernahm Manfred Sidenstein aus Ottfingen.

Harte Zeiten mußte unser Verein im Herbst 1993 durchleben. Nachdem wir uns in gegenseitigen Einvernehmen im Oktober 1993 von Manfred Siedenstein trennen mußten und eine Woche später die Familie Meurer ihren Gasthof aufgab - der Verein verlor somit sein Probelokal - ging es schließlich um die Existenz unseres Chores, der im Sommer noch auf sein 40-jähriges Vereinsjubiläum zurückblicken konnte.

Nach 2-monatiger Pause konnte man Elisabeth Alfes aus Hünsborn für die Leitung unseres Chores gewinnen, dessen Proben seitdem im Pfarrheim in Römershagen stattfinden. Die Freude am Singen und steigende Sängerzahlen bestätigten unsere neue Dirigentin in ihrem beispiellosen Einsatz, der 1996 mit dem Wettstreit in Gerlingen und 1998 mit dem Volksliederwettbewerb in Hofolpe seine bisherigen Höhepunkte erreichte, als man gegen starke Konkurrenz als 2. bzw. erster Sieger aus den Rennen ging.

Mit den Neuwahlen im Januar 1997 bzw. 1999 gaben nach über 40 jähriger Vorstandsarbeit Sangesfreund Walter Hombach als Geschäftsführer und Manfred Meurer nach 30-jähriger Vorstandsarbeit als 1. Vorsitzender auf eigenen Wunsch auf.Für ihre beispiellose Arbeit in unserem Chor sind wir ihnen zu riesigem Dank verpflichtet.

1998 ging man beim Volksliederwettbewerb in Hofolpe gegen starke Konkurrenz mit dem 1. Klassen- und Dirigentenpreis sowie dem 2. Förderpreis aus dem Rennen gehen; ebenso erfolgreich verlief im darauffolgenden Jahr 1999 der Volksliederwettbewerb in Wenden sowie der Wettstreit in Alzen, bei dem alle ersten Preise abgeräumt werden konnten. Da der Chor auf dieses Ereignis lange Jahre warten musste, wurde verständlicherweise die Nacht zum Tag gemacht und ausgiebig gefeiert. Ohne Pause, aber mit neuem Repertoire, nahmen sich die Dirigentin und der Chor für die Folgejahre weitere Wettstreite ins Visier. Die vielen Sängerhochburgen aus Hessen sollten sich den Namen des kleinen Örtchen Dörnscheid im südlichen Sauerland ebenso im Gedächtnis behalten, wie die anderen exzellenten Chöre des "Wendschen". Und sie hatten auch allen Grund dazu: Dass man die Leistungen von Alzen im Jahr 1999 noch einmal hätte steigern können, ist selbst dem besten Optimisten schwer gefallen. Doch in Breidenbach, anläßlich des 25-jährigen Geburtstags des Frauenchor Breidenbach ein Jahr später, wurde mit allen ersten Plätzen das Vorjahresergebnis egalisiert und die Gesamtpunktzahl sogar noch einmal deutlich verbessert: "...Dörnscheid und Elben räumen in Hessen alles ab; Alle 1. Preise gehen beim Chorwettbewerb ins Wendener Land...", so schrieben es die Zeitungen in Ihren Überschriften."...Bemerkenswert auch die Leistung der beiden Vereine, daß man in einer inoffiziellen Wertung sogar die Konkurrenz der Gemischtenklasse G2 (bis 50 Sänger) schlagen konnte...." Wiederum ein Jahr später konnte der Chor sein Können wieder einmal im Juni 2001 in Hessen unter Beweis stellen. Wenn auch kein erster Platz beim Chorwettbewerb in Münchholzhausen heraussprang, so konnte man mit allen 2. Plätzen immerhin den Namen Dörnscheid endgültig in den hessischen Hochburgen manifestieren, hatte man doch mit einer starken Gesamtpunktzahl von 330 Punkten sogar die Sänger der starken Konkurrenz aus dem im heimischen Kreis gut bekannten Männerchor "Harmonie" Dutenhofen hinter sich gelassen.

Nach monatelangen Vorbereitungen und intensiver Probearbeit erntete der Verein am ersten Mai-Wochenende 2002 in der Mehrzweckhalle Erntebrück-Birkelbach erneut die Früchte seiner harten Arbeit: "...MGV Dörnscheid im Wittgensteiner Land ganz vorne...", titelten die Zeitungen, die unter der Leitung der hervorragenden Dirigentin Elisabeth Alfes-Blömer in der Klasse M5a – Chöre bis 29Sänger- 3 erste Preise und einen zweiten Preis mit nach Hause nehmen konnten. Verständlich, daß die Freude danach sehr groß war, hatte der Chor doch an einem mit 37 Chören stark besetzen und exzellent gut organisierten Chorwettbewerb teilgenommen. 7 Wochen später wagte sich der Chor beim Wettstreit am 23.06.2002 in Leihgestern wieder einmal in das für ausgesprochen guten Gesang bekannte, benachbarte Bundesland Hessen, bei dem man zwar die höchste Punktzahl in der Geschichte des Vereins einfahren konnte, es dennoch nur zu einem einzigen 2. und zwei dritten Plätzen reichte.

Der Chor freut sich im Jubiläumsjahr ganz besonders, dass mit dem MGV Oberrosphe und dem MGV Kleingladenbach 2 befreundete "Mitstreiter" der vielen Chorwettbewerbe der Einladung nach Dörnscheid gefolgt sind

Mit den harten Probenarbeiten und den tollen Erfolgen kam der Gemeinschaftssinn sowie die Lust am Feiern und Reisen wieder. Jedes Jahr stehen seitdem attraktive Ausflüge, Feste und sonstige Veranstaltungen auf dem Programm: Der Tagesausflug zum Kölner Weihnachtsmarkt mit Besuch des "Haus der Geschichte" in Bonn und der zünftige Ausklang in einer Bonner Brauereigaststätte sind ebenso noch in guter Erinnerung wie der unvergessliche Jahresausflug nach Regensburg. So kehrten die Sänger des Quartettvereins Dörnscheid von ihrem 2-tägigen Ausflug mit vielen imposanten Eindrücken aus der Stadt, in der Ihre Chorleiterin ihr "Handwerk" gelernt und studiert hat zurück. Unwillkürlich zog die alte Stadt die Besucher in ihren Bann; der mit mächtigen Kastanienbäumen Schatten spendende Klosterhof des Kloster Weltenburg bot dann bei einem süffigen Klosterbier Erholung von einer Wanderung. In der zum Kloster Weltenburg (gegr. im 7. Jhd. ) gehörenden Asamkirche spiegeln sich in den Gemälden Leben, Tod und Ewigkeit wieder. Das war dann der Ort und der Zeitpunkt, wo die aktiven Sänger unter ihrer Dirigentin Elisabeth Alfes zahlreiche Zuhörer mit ihren Liedvorträgen erfreuten.

Höhepunkt der vielen Ausflüge des Chores wird zweifellos die 3-tägige Konzertreise nach Hindelang bleiben: 1. Station der 18 Sänger unter der Leitung von Elisabeth Alfes-Blömer war am 2. Adventswochenende die weltbekannte Basilika der Benediktinerabtei Ottobeuren (s.u.). Mit der Ankunft in Oberjoch zogen die imposanten, schneebedeckten Allgäuer Berge die Teilnehmer der Reise unwillkürlich in ihren Bann. Neben den Probezeiten durften sich die Sänger über ein typisches, attraktives bayrisches Programm freuen: So konnte bei strahlendem Sonnenschein und klirrender Kälte eine herrliche Bergwanderung, eine 500 Jahre alte Hammerschmiede, das Kutschenmuseum, eine Sennereibesichtigung mit original Allgäuer Kässpätzleessen sowie ehrliche Abende am Kamin erleben bzw. bewundern..

Noch am selben Tag gestaltete der Chor in der durch seinen geschnitzten Hochaltar bekannten Kirche von Bad Oberdorf eine Messe zu deren Gäste auch die Hindelanger Jodlergruppe zählten, mit denen man gemeinsam noch unvergessliche Stunden am Kamin des Hotels verbrachte. Die freundschaftliche Beziehung nach Bayern wurde auf dem traditionellen Weihnachtskonzert des Männergesangvereins vor vier Jahren in Dörnscheid geknöpft. Damals trat die bekannte Jodlergruppe aus dem Allgäu aus Anlaß eines Konzertes im Bergischen Land spontan in der Barockkirche Römershagen mit dem Quartettverein Dörnscheid auf. Die Rückreise führte die Teilnehmer über das wunderschöne, sonnige und tief verschneite Tannheimer Tal nach Pfronten, wo man die Pracht und die Schönheit von Schloß Neuschwanstein und Hohenschwangau des Märchenprinzen Ludwig -heute wie damals- erfahren durfte. Die für alle Mitfahrer unvergeßliche Konzertreise endete mit einem gemeinsamen Besuch des Weihnachtsmarktes in der mittelalterlichen Stadt Rothenburg ob der Tauber.

Der Tagesausflug 2002 ging ins schöne Ruhrgebiet, bei dem die Sänger die ehem. größte Zeche der Welt "Zollverein" in Essen besichtigten, dessen Schachtanlage zu den "schönsten" Zechen der Welt und seit 2001 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Nach Zwischenstationen in einer Dampfbierbrauerei, der Villa Hügel und dem Badeneysee stand zum Abschluss der historische Weihnachtsmarkt in Hilden auf dem Programm.

Jährlich stattfindende Dorf-, Scheunen- und Straßenfeste, Winterfeiern und Wanderungen runden den gut gefüllten Terminkalender des Chores ab

Auf Initiative der engagierten Chorleiterin Elöisabeth Alfes- Blömer veranstaltet der Chor darüber hinaus fast in jedem Jahr ein Adventskonzert, das entweder selber oder von befreundeten Chören und Musikgruppen mitgestaltet wird: 1997 sei das Adventskonzert in der Sankt Marien Kirche Römershagen mit den jungen Musikern des Musikvereins Heid sowie das Weihnachtkonzert mit dem Musikverein Treue Ottfingen in Ottfingenin Erinnerung gerufen, 1998 das Adventskonzert mit den 12 Räubern und diversen Solisten; wiederum ein Jahr später das Konzert mit der Hindelanger Jodlergruppe bevor im Jahr 2000 der Musikverein Niederfischbach zu Gast war. Im Jahr 2001 wurde das Adventskonzert mit einer 3-tägigen Reise ins Allgäu verbunden, bei der die 18 Sänger am 2. Adventswochenende die weltbekannte Basilika der Benediktinerabtei Ottobeuren mit ihrem unverkennbaren Klang und ihren 3 Orgeln besuchten und in der durch seine Orgel- und Sinfoniekonzerte aus Funk und Fernsehen bekannten Abtei das wöchentliche Friedensgebet mitgestalteten. Nach einem beeindruckenden Orgelspiel und einer überaus interessanten Führung ging es für den Chor weiter zum eigentlichen Ziel nach Hindelang/ Allgäu, wo der Chor eine Messe gestaltete.

Neben diesen Veranstaltungen stehen für den Chor jährlich mehrere Freundschaftssingen, Chorgemeinschaftsfeste, Konzerte und Einladungen zu besonderen Anlässen auf der Tagesordnung: 1997 war der Chor Veranstalter des 38. Chorfestes der Gemeinde Wenden, zu dem über 40 Chöre den Weg nach Römershagen an den 3 Festtagen fanden. 1998 folgte der Chor den Einladungen zum Heimatfest nach Wendershagen, zum Chorgemeinschaftsfest der Chorgemeinschaft Drolshagen nach Benolpe und dem Festkommers nach Eschenbach; die Einweihung der Sporthalle in Rothemühle wurde mit musikalischen Vorträgen begleitet.

Der Schützenverein Brün lud im Jahr 1999 die 19 Sänger zum Kommersabend anläßlich seines 80. Geburtstages ein, bevor man mit vielen anderen Chören das 10-jährige Chorleiter-Jubiläum von Elisabeth Alfes- Blömer in Hünsborn feiern konnte. Nach Auftritten in Neu-Listernohl, Berlinghausen und Neger im Jahr 2000 gestaltete der Chor ein Jahr später das Konzert des Fördervereins Rothemühle in der Sporthalle vor mehr als 400 Zuhörern mit. Es folgten noch im selben Jahr Freundschaftssingen beim Frauenchor Hützemert, beim MGV Wildbergerhütte, sowie beim MGV Ennest. Anläßlich der Wiedereröffnung der renovierten Kirche in Brün begleitete der Chor die hl. Messe in Brün.

 


Seit Januar 2003 steht dem Chor mit dem 1. Vorsitzenden Stefan Montabon, dem 2. Vorsitzenden Rolf Winkler und dem Geschäftsführer Sebastian Solbach ein junges, frisches Team vor, das gemeinsam mit der engagierten Chorleiterin immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen ist, was sich unter anderem in dem erfolgreichen Konzert mit den Regensburger Domspatzen im Sommer 2003 widerspiegelt.

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